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Back to the Roots

Weniger als 1 MinuteLesestoff für Minuten

Back to the Roots

Weniger als 1 MinuteLesestoff für Minuten

Und das im wörtlichen Sinne, zurück zu den Wurzeln. Denn genau genommen, unsere besten Ideen und Phantasien hatten wir doch in den jungen Jahren. Wenige der heute älteren Generationen hat diese seinerzeit zielstrebig und konsequent in die Tat umgesetzt. Und wenn, galt sie sogleich als Spinner oder Querulanten, die sich nicht in das System fügen wollten. Anders denken galt damals nicht zum gesellschaftlichen Chic!

Von da her verblassten viele Pläne, die man in jungen Jahren geschmiedet hatte. Sei es nun beruflicher oder privater Natur. Was folgte, war und ist die kontinuierliche Integration in ein überdimensioniertes und fein abgestimmtes Räderwerk, namens Gesellschaft. Zu meiner Zeit noch plan übererfüllende sozialistische Gesellschaft. Genau genommen hat sich auch nach der Wende nicht viel daran geändert, den die Devise blieb dieselbe: „Funktionier um zu (Über)Leben!“.

Zugegeben, es brachte auch viele neue Möglichkeiten mit sich, die man teils nicht wahrnahm oder schlicht ignorierte. Das große Räderwerk drehte sich aber auch hier, zwar etwas farbenfreundlicher als damals und nicht mehr ganz so grau. Unweigerlich befindest du dich in einem Gesellschaftsbild wieder, was Dir an jeder Ecke vorschreibt, wie Du zu handeln und zu funktionieren hast.

Es ist nie zu spät…

Etwas zu ändern ist daher nie zu spät, vor allem nicht, wenn es um Deine ureigensten Bedürfnisse geht. Und um es auf den Punkt zu bringen, man sollte es ändern, denn es kann nichts Wichtigeres im Leben geben als dieses Eine erfüllt und glücklich zu leben. Alles andere kann nicht wirklich ein ersehnenswertes Lebensmodell sein?

Für die meisten fühlt es sich allerdings gut an und sie gehen in Ihrer „vorbestimmten“ Rolle regelrecht auf. … meine Karriere, meine Autos, mein Haus, mein vermeintlicher Wohlstand, und wofür das Ganze?
Mit etwas Neid blicke ich daher in letzter Zeit immer wieder auf die Generation Y, die von vornherein die richtigen Fragen gestellt hat. Die ihr Lebensmodell auf andere Fragen aufgebaut haben. Fragen nach einer Sinnsuche, nach Selbstverwirklichung, einer Work-Life-Balance und nach Arbeit, die einem wirklich Spaß macht und nicht nur Mittel zum Zweck ist.

Unabhängig, ob nun ein einschneidendes Ereignis oder einfach nur der Gedanke an damals uns zum Umdenken geführt hat, sollten wir anfangen, unsere Sache selbst in die Hand nehmen. Wie das aussehen könnte, musst Du für Dich ganz allein herausfinden und definieren.
Ich, für meinen Teil, zerbreche mir schon eine ganze Weile den Kopf darüber, wie es für mich anders und besser laufen kann. Wie ich meine jetzige Zeit verbringen und ausfüllen möchte.

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt der Plan noch nicht ganz rund ist, so habe ich doch ein Weg vor mir, den ich gehen will. Denn wenn ich eingangs sagte „Back to the Roots“ dann bezog ich dies auf eine Idee aus meinen ersten Jahren im aktiven Arbeitsleben. Und wenn ich oben von „… sich ergebenden Möglichkeiten …“ sprach, dann war dies eine davon, die man zwar im Geiste auslebte, aber dann doch nicht wahr genommen hat.

Back to the Roots

Eine meiner ersten Anstellungen als Tischler war nicht in einer klassischen Tischlerei, sondern in einer Werkstatt für Camping und Caravanausbau. Während dieser Zeit kam ich neben den ganzen technischen Sachen auch mit dem Gedankengut des autarken Reisens, dem längerfristigen Unterwegs sein und auch dem Leben auf kleinstem Raum in Berührung. Und ich hatte sogar die Gelegenheit, es auszuprobieren.

Da sich meine anfängliche Wohnungssuche schwierig gestaltete, zog ich kurzerhand in einen Wohnwagen, um diese Zeit zu überbrücken. Und dieses Gefühl hat sich gut angefühlt, auch wenn es nur von kurzer Dauer war. Diese ganze Zeit damals hat eine Sehnsucht geschürt, die noch heute in mir ist. Besser gesagt, die ich für mich mittlerweile wiederentdeckt habe und derzeit konsequent verfolge.

Wie es der Zufall, oder Schicksal, oder was auch immer gerade will, suche ich gerade nach einem neuen Auto. Das ganze letzte Jahr war ich fleißiger Busfahrer und es stellte sich zunehmend die Frage: „Welche soll Dein Nächster sein?“ Anfangs gingen die Überlegungen noch Richtung „Mittelklassewagen“, was aber auch bedeutet, dass alles beim Alten bleibt und ich wieder in den alten Trott verfallen würde.

Also Planänderung und diese Gelegenheit ergreifen, die sich gerade vor mir ausbreitet. Die Suche geht jetzt in Richtung Kleinbus. Welcher nun genau steht noch nicht ganz fest, auch wenn ich bereits Bilder im Kopf habe. Wir werden uns finden, davon bin ich überzeugt. Und davon und was man daraus und damit alles machen kann, das wird es an dieser Stelle noch ausgiebig behandelt.

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