Skip to content

Skilaufen im Riesengebirge 2024

Weniger als 1 MinuteLesestoff für Minuten

Skilaufen im Riesengebirge 2024

Weniger als 1 MinuteLesestoff für Minuten

Es ist mal wieder Winterzeit, auch wenn es zugegebenermaßen nicht wirklich danach aussieht. Aber die Webcams aus dem Riesengebirge versprachen trotz allem ausreichend Schnee für den diesjährigen Winterurlaub.

Und so ging es kurzerhand Mitte Februar endlich wieder Richtung Süden, den es stand mal wieder Skilaufen im Riesengebirge im Kalender!

Inhaltsverzeichnis

Krkonošský – Skilaufen im Riesengebirge

Skilaufen im Riesengebirge - Eine Übersichtskarte
Krkonošský – Das Riesengebirge

Noch immer ist das Krkonošský (so der tschechische Name des Riesengebirges) ein Garant für entspannende Tage im Schnee und mit einer relativ kurzen Anfahrt aus dem Norden liegt es für mich quasi “um die Ecke”.

Seit Jahren besuche ich mit einer gewissen Regelmäßigkeit diese wunderschöne Region im Norden der Tschechischen Republik. Und ich möchte behaupten, von so ziemlich jedem größeren Pickel dieser Region abgefahren zu sein.

am Svatý Petr mit Blick auf das Medvědín Areal

Noch als Bub machte ich meine ersten Pistenkilometer auf der Schneekoppe bei Karpacz, der polnischen Seite. Später folgten dann die vielen Pisten auf der tschechischen Seite, anfänglich auf dem Čertova Hora bei Harrachov (an den Schanzen am Teufelsberg), dem Lysá Hora bei Rokytnice nad Jizerou, dem Medvědín in Špindlerův Mlýn, dem Černá hora bei Janské Lázně und nicht zuletzt wieder auf der Sněžka (Schneekoppe) bei Pec pod Sněžkou.

Allesamt wunderschöne Skigebiete, die sich in keinster Weise hinter anderen Arealen verstecken müssten. Anfänger wie Fortgeschrittene finden an jedem Hügel die passenden Pistenkategorien, moderne Liftanlagen und für das leibliche Wohl ist an fast jeder Ecke gesorgt.

So verschieden die Skigebiete, so unterschiedlich waren dann auch die Unterkünfte über die Jahre. Die Auswahl reicht von einem einfachen Bungalow (war eigentlich ein Sommerdomizil …), Privatpensionen, die bekannten Bouden bis hin zum modernen Sporthotels.

Witziger Weise waren die kleinen und sporadischen Quartiere immer die, an denen die schönen Erinnerungen und Erlebnisse hängen geblieben sind.

Medvědín Gipfelstation
Für den kleinen Hunger zwischendurch…

Resort Sv. František – Erlebachova bouda

Meine erste Wahl, geht es nach Špindlerův Mlýn, ist die Erlebachova Bouda. Das Haus kenne ich jetzt bereits über 20 Jahre und ich komme immer wieder gerne her.

Kennengelernt habe ich es noch als eine “kleine” rustikale Boude mit ein paar einfachen Zimmern. In den darauf folgenden Jahren war es immer spannend zu sehen, wie sich diese, einst kleine Boude weiterentwickelt hat.

Das Urig und Rustikale von einst hat sie sich trotz allem bewahrt. Ebenso die herrliche böhmische Küche, auch wenn ich mal behaupte, dass mittlerweile der Koch gewechselt hat.

Erlebachova Bouda damals & heute

Mit den ganzen Umbauten und Erweiterungen zogen über die Jahre auch die Annehmlichkeiten ein. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da ging es für den Saunagang in den Keller in einen kleinen “beklemmenden” Raum.

Aber eigentlich standen seinerzeit Sauna und Schwimmbad auch gar nicht zu Debatte – man war ja zum Skifahren hier! Die Einstellung hat sich allerdings über die Jahre etwas verändert. Mittlerweile weiß ich einen entspannten Saunagang nach einem Skitag zu schätzen.

Daher freut es mich auch, dass über die Jahre der SPA & Wellnessbereich so gewachsen ist. Derzeit reicht die Auswahl von einem Schwimmbecken über 6 Saunen unterschiedlichster Colour bis hin zu zwei großen Whirlpools. Ein Ruhebereich und verschiedenste Massagen runden das Angebot ab.

moderne Whirlpools & Saunen

Flexibel, nicht nur im Preis

Eine ebenso positiven Wanden findet man auf den Pisten. Wo einst dich noch ein Ankerlift auf den Hügel schleppte, fährt man heute bequem in einem vierer oder sechser Sessellift.

Die Pisten sind bestens aufbereitet über die Saison und auch beim Skipass hält seit ein paar Jahre die digitale Welt mit dem GoPass Einzug.

Erstmals tauchte der GoPass und die damit verbundenen Flexi-Preise in der Saison 2018/19 in einigen Skiarealen auf. Seitdem wächst die Familie, vornehmlich in den Skigebieten Polens, Tschechiens, Slowakei und Österreich.

Im Grundgedanken ist der GoPass eine mobile App, über die Du deinen Skipass, aber auch andere Eintrittskarten online erwerben kannst. Interessant dabei sind die flexiblen Preise, je früher du einkaufst, umso günstiger werden sie.

“Innogy line” Talstation am Svatý Petr mit Blick auf die Weltcup Snowboard Pipe (Mitte)

GoPass – Eine kurze Einführung

Solltest Du den GoPass noch nicht kennen, dann ist spätestens jetzt die Zeit, dass Du dich mit dieser kleinen, interessanten Karte auseinandersetzt. Die Vorteile liegen auf der Hand, vor allem in Zeiten immer steigender Preise.

An dieser Stelle ein kleines Rechenbeispiel mit einem Eintages-Skipass (Špindlerův Mlýn Areal 2024).
Am Schalter gekauft, kostet der Skipass aktuell 1400 CKR, über Gopass am Fahrtag gekauft 1300 CKR und via Gopass (nur) einen Tag vorab online gebucht nur noch 1290 CKR. Du sparst hier schon mal locker ca. 110 CKR. Noch mehr Einsparungen sind möglich, wenn Du mehrere Tage oder sogar einen Monat im Voraus buchst.

Ich denke mal, dass allein spricht bereits für diese Karte!? Wie kommst Du nun an das gute Stück? Als Erstes besuchst Du einmal die Internetseite gopass.travel und legst dir dort ein Konto an.

Über den App Store deines bevorzugten Anbieters lädst Du dir als Nächstes die Gopass-App auf Dein Handy. Logge Dich danach mit deinem zuvor erstellten Kontodaten in die App ein.

In der App findest Du verschiedensten Bereiche wie allerhand Empfehlungen, Benefits und eine Statistik deiner Pistenkilometer. Als Erstes wähle über die “Settings” Dein bevorzugtes Ressort aus, somit bekommst Du schonmal alle nützlichen Informationen rund um deinen aktuellen Standort geliefert.

Über den unteren Menüpunkt “Geschäft” wickelst Du künftig alle deine Einkäufe ab. Wähle hier den Reiter “Skipass” und folge dem Menü bis zur Zahlungsabwicklung.

Wenn der Kauf abgeschlossen ist, erhältst Du automatisch eine Bestätigungsmail. Diese brauchst Du beim ersten Mal noch einmal an der Piste um deine Gopass Karte abzuholen.

Die Karte erhältst Du direkt an der Piste mit der o.g. Bestätigungsmail. Diese enthält im Anhang eine PDF-Datei mit einem Barcode, den Du zur Ausgabe der Karte einmalig am Automaten scannen muss.

Bei der ersten Bestellung über die App wird dir einmalig zum Skipass eine Kartengebühr (75 CKR, Stand 02/24) in Rechnung gestellt. Alle zukünftigen Einkäufe werden dann automatisch auf diese Karte geladen, also diese nicht verlieren oder nach der Saison entsorgen.

Unterm Strich …

… war das Einkaufen des Skipasses noch nie so entspannend. Sparfüchse erledigen dies nun schon vor dem Urlaub, wer flexibler mit seiner Zeit sein will, verlegt das Buchen auf den Vorabend und spart trotzdem.

Und ganz nebenbei brauche ich mich nicht mehr jeden Morgen in voller Montur in eine lange Schlange Wartender einreihen. Jetzt heißt es nur noch: “Wo bitte geht’s zum Lift?”

In diesem Sinne

Views: 18
Rate this post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert